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Insolvenzverschleppung. Der Fall Griechenland

Eigentlich ist das ein Fall für den Staatsanwalt. In der Privatwirtschaft würde man es Beihilfe zur Konkursverschleppung nennen und dafür landet man im normalen Wirtschaftsleben vor dem Strafrichter.

Die EU will Griechenland nicht Pleite gehen lassen. Dabei ist dieses Land schon längst pleite. Auch die scheinbar positive Abstimmung vom 29. Juni 2011 im griechischen Parlament, ändert daran nichts! Die Probleme sind nicht gelöst. Der Staatsbankrott wird aufgeschoben.

Man will es nicht offen zugeben: Griechenland wird niemals all seine Schulden zurückzahlen. Trotzdem werden die Staaten Europas, wie bereits im Mai 2010, noch einmal Beihilfe zur Konkursverschleppung leisten.

Das zu späte offene Eingeständnis der griechischen Pleite kommt uns in diesem Jahr schon viel teurer, als im vergangenen Jahr. Aber jedes weitere Jahr wird es noch teurer. Inzwischen sind neben diversen Staatshaushalten schon etliche Nationalbanken, vor allem die Europäische Zentralbank, bedroht, die nun den Großteil der griechischen Anleihen hält.

Europaweit sind aufgrund der Schuldenkrise schon unvorstellbare 1.500 Milliarden Euro an Haftungen aufgelaufen. Und Europa ist gerade dabei, diesen teilweise schon verlorenen Geldern, noch weitere 120 Milliarden Euro nachzuwerfen.

Ich gehöre zu der Gruppe der Bevölkerung, die für einen offiziellen Konkurs Griechenlands sind. Zugegeben, die internationalen Konsequenzen einer Staatspleite sind nicht abschätzbar. Es besteht die Gefahr eines Dominoeffektes. Andere Kernländer, allen voran Spanien, Portugal, Irland und Italien, könnten ebenfalls in den Konkurs schlittern. Der Euro würde dann an Wert stark verlieren. Selbst in den stabilen Ländern der europäischen Union, würden die Zinsen steigen. Eine tiefgreifende Währungskrise wäre unvermeidbar. Welche Auswirkungen hat nun dieser Schlamassel auf uns Geld, auf unsere Ersparnisse?

Bei mir hat sich die Überzeugung gefestigt, dass die Schuldner auf ehrliche Art und Weise, ihre Verbindlichkeiten nicht zurückzahlen werden. Also rechne ich weiterhin mit ansteigenden Inflationsraten. Ich selbst schütze meine Ersparnisse, in dem ich sie überwiegend in Sachwerte, wie in deutschen Qualitätsaktien, sowie Aktien von Gold-, Öl- und Gasproduzenten, Unternehmen mit schuldenfreien Immobilienvermögen, Aktien von Firmen, die Rohstoffe liefern, sowie Topunternehmen aus der Nahrungsmittel- und Pharmabranche angelegt habe. Dazu investiere ich in die PRIMA Fonds. Und dadurch in Aktienanlagen weltweit.

Die aktuelle allgemeine Verunsicherung hatte die Börsen in den letzten Monaten nach der guten Erholung in den Jahren 2009 und 2010 wieder unter Druck gesetzt. Viele Aktien sind heute zu Schnäpschenpreise zu kaufen. Weil aber die Welt deutlich vor einem moderaten, aber nachhaltigen Konjunkturaufschwung steht, getragen vom erstaunlich gestiegenen Privatkonsum und robusten erstklassigen Unternehmensgewinnen, glaube ich, für meine Investition in den PRIMA Fonds, an ein sehr positives 2. Halbjahr und sehe in den aktuellen Kursniveau klar Kaufkurse für sachwertbezogene Aktien. Manchmal lohnt es sich gegen den Strom zu schwimmen. Nur so kommt man letztlich an die Quelle.

Erstellt am 1. Juli 2011 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 2 Kommentare

Japan – das Ende der Welt?

Die Verkettung von drei Katastrophen und die schrecklichen Bilder aus Japan überlagern
alle anderen Nachrichten und regen die Urängste vieler Menschen. Selbst Frau Merkel hat
sich von der plötzlich aufschäumenden Hysterie beeinflussen lassen. Wahrscheinlich war
das eine politische Fehlentscheidung, zumindest aber ist sie juristisch mehr als
fragwürdig. Noch wissen wir nicht, wie das Desaster mit den japanischen Atommeilern
ausgehen wird. Aber neben den finanziellen Folgen werden die psychologischen noch
größer sein.
Fest steht jedenfalls, dass einige Länder, wie z.B. Japan und Frankreich, Tschechien und
auch China ohne Atomkraftwerke im wirtschaftlichen Wettbewerb nicht bestehen können.
China wird weiterhin unbeeindruckt Atomkraftwerke bauen, und auch in vielen anderen
Ländern wird der Bau atomarer Kraftwerke weiter voranschreiten. Es hört sich fast
zynisch an, aber wahrscheinlich ist nach dem augenblicklichen Einbruch an den Börsen
der Kauf von Aktien der Uranproduzenten jetzt sogar ein günstiger Zeitpunkt. Für
Kraftwerksbetreiber, wie e-on, RWE und Co., ist die Entscheidung von Merkel noch lange
nicht ein Endergebnis. Da die zwangsweise Abschaltung von Atomkraftwerken keine
Rechtsgrundlage hat, wird die Entscheidung entweder revidiert werden müssen, oder
aber es werden große Entschädigungszahlungen an die Betreiber fällig. Denn faktisch ist
das „Moratorium“ eine Form der Enteignung. Egal, wie man emotionell zur Atomkraft
steht: Es gibt Rechtsgrundlagen für den Betrieb solcher Anlagen. Ehe diese
Rechtsgrundlagen verändert werden, müssen entsprechende Gesetze verabschiedet sein.
Hat sich denn wirklich so viel verändert gegenüber der Zeit vor einer Woche? Selbst
wenn es besser ist, und man in zunehmenden Maße schnellstens auf andere
Energiequellen –fossile und alternative- umsteigen will, so bedeutet das in jedem Fall,
zusätzliche enorme Kosten, die die Verbraucher zahlen müssen. Eine Firma e-on ist es
zwar nicht egal, ob sie Strom aus Gas oder aus Atomenergie liefert. Das Unternehmen
aber wird in jedem Fall daran verdienen. Ich bin ziemlich sicher, dass sich die Meinung
vieler Menschen, die jetzt sofort „Abschalten“ schreien, ändern, wenn sie die Rechnung
dafür bezahlen müssen.
In diesem Zusammenhang darf man die dramatischen Ereignisse in Bahrain und in
Libyen nicht unterschätzen. Dabei dürfte das größere Risiko in Bahrain in Verbindung mit
dem Einsatz Saudi-Arabischer Truppen liegen. Denn kommt es hier zu direkten
Auswirkungen auf die Ölproduktion des größten Erdölproduzenten der Welt, dann wird es
die gesamte Welt treffen. So schrecklich die Katastrophe in Japan auch ist, aber die
Auswirkungen sind wirtschaftlich doch relativ beschränkt. Der Handel zwischen
Deutschland und Japan ist relativ gering. Produkte, die von Japan zukünftig, bedingt
durch die Probleme, nicht mehr geliefert würden, können relativ schnell durch andere
Lieferanten ersetzt werden.
Einer der Profiteure der Katastrophe dürfte die koreanische Firma Hyundai sein, die mit
ihrer Tochter Kia eine gewaltige Produktionsnachfrage haben wird. Auch deutsche
Autobauer werden profitieren. Auch nach dem Erdbeben in Kobe
hat es einen gewaltigen Aufschwung, ausgelöst durch die Wiederaufbauaktivitäten,
gegeben. Die zerstörten Häuser müssen wieder aufgebaut werden. Die Infrastruktur
muss wieder instand gesetzt werden. Schon jetzt sind große, zusätzliche Mittel bereit
gestellt worden, um die ersten Folgen abzumildern. Bauzulieferer und Bauunternehmen
werden verdienen.
Gleichzeitig darf man aber nicht die derzeitige positive Entwicklung in Deutschland
vergessen. Täglich finden Sie in den Wirtschaftsnachrichten erstaunlich positive
Nachrichten über die deutschen Unternehmen mit ihren internationalen Geschäften und
ihrer gewaltigen Exportkraft. Selbst den Amerikanern geht es, wenn auch langsam,
wieder etwas besser. Dabei sind die Probleme der Finanzkrise noch lange nicht
überwunden.
Die Rückversicherer sind sicherlich von der Katastrophe betroffen. Andererseits aber ist
jetzt schon klar, dass nach Großschäden die Versicherer ihre Prämien anheben und
dadurch vorübergehende Entschädigungszahlungen wieder hereinholen.
Unsere Fondsmanager reagieren sehr unterschiedlich. Herr Petran, Manager des PRIMA –
Classic und des PRIMA – Konzept ist weiterhin mit rd. 70% in Aktien investiert und will
diese Quote auch halten. Er glaubt an eine Erholung der Aktien in schon relativ kurzer
Zeit. Genau so denkt Winfried Walter als Berater des PRIMA – Jumbo. Er ist nur mit
knapp 7% in japanischen Aktien investiert, und zwar in Toyota und in Takeda
Pharmaceuticals. Ohne Zweifel ist Toyota schwer getroffen, aber Takeda Pharmaceuticals
wird möglicherweise einer der Profiteure der Krise sein. Als größter Arzneimittelhersteller
in Asien, ist hier eher mit einem Wachstum zu rechnen.
Anders ist die Meinung von Fondsmanager Armin Kress für den PRIMA – Top 20. Er will
erst mal Klarheit haben über die verschiedenen Szenarien, eher er wieder investiert.
Zurzeit hat er das Aktienengagement im PRIMA – Top 20 auf ca. 20% zurückgefahren
und ist damit auf der sicheren Seite. Lieber verzichtet er auf einen möglichen, schnellen
Gewinn durch die plötzliche Erholung der Börsen, dafür will er aber Sicherheit für seine
Anleger. Ähnlich verhält sich Herr Giesswein, Berater des PRIMA – Stiftungsfonds. Auch
er hat sein Engagement in Aktien auf rd. 30% zurückgefahren und wartet erst einmal die
Entwicklung ab.
Fazit: Ich glaube, dass die derzeitige Reaktion an den Börsen übertrieben ist, und ich
glaube, dass die positiven Entwicklungen für PRIMA-Fonds schon mittelfristig überwiegen.
Deshalb bleibe ich mit meinen persönlichen Geldern voll in den PRIMA Fonds investiert.
Die Fondsmanager werden dafür sorgen, dass auch mein Vermögen in den richtigen
Asset-Klassen sorgfältig verteilt ist und langfristig weiter wächst. Denn alle PRIMA-Fonds
sind vermögensverwaltende Mischfonds, die in allen Asset-Klassen investieren können.

Erstellt am 21. März 2011 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 0 Kommentare

Der König zieht die Notbremse

Bill Gross, renommierter Fondsmanager des amerikanischen Bondspezialisten PIMCO, wird auch der „König der Anleihen“ genannt. Er verwaltet einen der größten Total Return Fonds der Welt. Jetzt hat er sämtliche US-Staatsanleihen verkauft  Auch andere legendäre Investoren, wie Jim Rogers und Warren Buffett, fliehen aus den Staatspapieren. Aber nicht nur Amerika ist pleite. Die ehemals als mündelsicher bezeichneten Staatsanleihen sind für die Mündel schon lange nicht mehr sicher. „Runde 14 Billionen Dollar schulden die USA heute der Welt – das sind 2.000 Dollar pro Erdenbürger, ob jung oder alt, ob arm oder reich“, schreibt die Welt am Sonntag. Doch weil keiner weiß, wie Amerika und auch die anderen Schuldnerländer ihre Schulden jemals bezahlen sollen, muss man zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass dieses Schuldenmachen auf Dauer nicht gut gehen kann. Amerika wirft weiter die Notenpresse an, und das durch Erdbeben erschütterte Japan beschleunigt ebenfalls die Ausweitung der Verschuldung. So viel besser sieht es aber auch in Deutschland nicht aus, ganz zu schweigen von den Pleiteländern Griechenland, Portugal und seinen Nachbarn.

Wenn Bill Gross, der größte Anleiheninvestor, aussteigt, dann ist es höchste Zeit, ihm zu folgen. Doch wohin mit den Ersparnissen? Ich investiere mein Geld lieber in große Weltunternehmen. Dabei bevorzuge ich Aktien, sprich ich beteilige mich an dem Unternehmen. Dann bin ich eben an der gesamten Substanz, den Immobilien, Produkten, Rohstoffen, dem Know-how, dem guten Namen und an allem, was dem Unternehmen gehört, beteiligt. Ich bekomme in der Regel gute Gewinne als Dividenden ausgezahlt, und wird das Unternehmen wertvoller, so steigt früher oder später meine Aktie.

Wenn ein Schuldner seine Schulden nicht mehr begleichen kann, ist er pleite. Die Gläubiger bekommen ihr Geld nur noch teilweise oder gar nicht mehr zurück. Welche Sicherheit bietet ein Staat, wenn er Staatsanleihen herausgibt? Im Grunde genommen bietet er als Gegenwert nur die Fähigkeit seiner Bürger, Steuern zu zahlen. Doch irgendwann ist auch diese Quelle erschöpft.

Das Fazit für mich: Möglichst keine Staatsanleihen besitzen! Und wenn überhaupt, dann nur noch Kurzläufer.

Gute, solide Aktienfonds, wie der PRIMA – Jumbo und der PRIMA – Konzept, die in die großen Weltkonzerne investieren, sind in der heutigen Finanzsituation für mich uneingeschränkt die beste Wahl. Mit ihnen beteiligen sich Anleger an Rohstoffunternehmen, Goldproduzenten und den großen Konzernen der Nahrungsmittelindustrie. Das sind Sachwerte, die auch bei steigender Inflation Bestand haben.

Den Beteuerungen der Politiker, dass die Inflationsraten lange nicht so hoch seien wie befürchtet, glaubt sowieso keiner mehr. So blind kann keiner sein, dass er nicht merkt, welche Waren und Dienstleistungen täglich teurer werden.

Meine Lösung: PRIMA – Konzept oder PRIMA – Jumbo, die großen Anti-Inflations- und Anti-Krisenfonds. Das sind die richtigen Investmente in Zeiten zunehmender Geldentwertung und hoher, steigender Staatsverschuldung.

Erstellt am 15. März 2011 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 0 Kommentare

Panikalarm: Gehen Sie zurück auf Null

„Massenflucht aus der Altersversorgung“

So titelt das Handelsblatt am 07.10.2010 Eine Allensbach-Studie hat unglaubliches enthüllt: Obwohl heute doch eigentlich allen Deutschen klar sein müsste, dass unser Rentensystem in der Zukunft auf Grund der demographischen Veränderungen nicht funktionieren kann, und deshalb private Altersvorsorge dringend nötig ist, geschieht zur Zeit genau das Gegenteil. Jeder fünfte hat –so die Studie- seine private Altersversorgung gekürzt oder gekündigt. Für Fachleute ist das ein Schock. Für die Politiker sollte dieser Schock noch größer sein. Dieses rein psychologisch bestimmte Verhalten ist im höchsten Maße alarmierend und letztlich sehr gefährlich. Man kann mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass die Renten zukünftig sinken werden, einfach weil es immer mehr Rentenbezieher und immer weniger Einzahler für dieses Umlagesystem geben wird. Die jungen Menschen würden sich einfach weigern, extrem hohe Anteile ihres Einkommens für die Versorgung der Rentner abzugeben. Denn zusätzlich müssen sie ja auch noch für ihre eigene Altersversorgung sorgen. Der zweite Grund, der gegen das augenblickliche Verhalten der Menschen spricht, die ihre Altersversorgung aufgeben, ist die immer größer werdende Gefahr, dass wir bedingt durch die hohe Staatsverschuldung dem Inflationsrisiko immer näher kommen.

Genau das ist aber wahrscheinlich der Grund, weshalb die Menschen in Panik oder voller Frust ihre zusätzliche Versorgung aufgeben. Diese Menschen verstehen einfach nicht die verschiedenen Grundlagen von Geldanlagen. So empfinden offensichtlich die meisten Menschen Aktien nicht mehr als Beteiligung an einem Unternehmen, sondern sie betrachten die Aktie als reines Zockerinstrument. Wir wussten schon immer, das die Deutschen im Bezug auf Geldanlagen extrem unzureichend informiert sind.

Geldwerte sind „out“ – Sachwerte sind „in“

So müsste es jetzt sein. Und dabei müsste die Erkenntnis vorhanden sein, dass Akteien zu den Sachwerten zu zählen sind. Da man leider davon ausgehen muss, dass ein hoher Prozentsatz der deutschen Sparer nicht weiß, was eine Aktie tatsächlich ist, so bietet sich andererseits dadurch die große Chance für die Finanzbranche jetzt die Initiative zu ergreifen und in einer massiven Form die Funktion und die Vorteile von Aktien zu erklären.

Werte können nur geschaffen werden durch Produktion hochwertiger Güter und guter Dienstleistungen. Produziert ein Unternehmen aus Stahl, Glas, Kunststoff und vielen anderen Materialien deren Rohstoffwert ein paar Hundert Euro ausmacht, letztlich ein fertiges Auto im Wert von einigen zigtausend Euro, so wird durch Arbeit, Intelligenz, Organisation, Know-how und Image, letztlich ein wertvolles Produkt. Aus einem geringen Sachwert wird ein hoher Sachwert. Diese Wertschöpfung kann in der Regel auch nicht durch Inflation zerstört werden. Wenn ich also Besitzer oder Mitbesitzer –z.B. Aktionär- eines solchen Unternehmens bin, so habe ich einen auf Sachwerte bezogenen Wert. Natürlich ist Know-how, Patente, Image und qualifizierte Arbeit kein Sachwert, aber das sind ebenfalls von Inflation im Wesentlichen nicht beeinflussbare Werte und stellen für mich damit einen Schutz vor Inflation dar. Andererseits verstehen Sparer in der Regel nicht, dass, wenn sie ihr Geld auf das Konto einer Bank legen, sie im Grunde genommen der Bank das Geld „leihen“. Die Menschen haben also eine reine Geldwertforderung gegen die Bank. Genau so verhält es sich mit Festgeld oder mit Geldmarktfonds. Investieren Anleger in Staatsanleihen oder in Unternehmensanleihen, so „leiht“ man dem Staat oder dem Unternehmen Geld. Man hat gegen den Staat oder dem Unternehmen eine Geldforderung. Natürlich ist das gebildeten Menschen bekannt. Aber es ist doch verwunderlich, dass die meisten Erwachsenen in Deutschland diese Zusammenhänge nicht kennen. Die Folge: Unwissenheit mündet in Unsicherheit! Kommen dann noch in der Finanzbranche Betrügereien, Missbräuche, Zockereien und hochgradige Spekulationen dazu, so reagiert der Durchschnittsbürger mit Angst, Frust und Lethargie.

Wir sind zur Zeit auf einem absoluten Tiefpunkt im Verständnis für finanzielle Zusammenhänge angekommen. Hiergegen hilft nur Information und Aufklärung. Und genau hier liegen die Chancen für Unternehmen der Finanzbranche, wenn sie sich um erfolgreiche Aufklärung bei Kunden über die Grundlagen und die verschiedenen Möglichkeiten im Finanzgeschäft bemühen. Wer hier gute Arbeit leistet, wird mit Vertrauen und Investitionen von Sparern und Anlegern belohnt.

Wir, die PRIMA Management AG, als erfahrene Fondsgesellschaft werden unsere Anstrengungen zur Aufklärung weiter verstärken. Denn wir wissen, dass unsere Kunden uns durch Vertrauen in die von uns angebotenen, guten Vorsorgeanlagen, belohnen werden.

Erstellt am 15. Oktober 2010 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 3 Kommentare

Die alten Spielregeln gelten nicht mehr

Es gibt verschiedene Gründe, warum Sparer und Anleger heute verschreckt sind. Vor allem die Weltwirtschaftskrise, ausgelöst durch die Finanzkrise, sitzt allen in den Knochen. Man muss jedoch die Finanzkrise von der Entwicklung in der Realwirtschaft trennen. Viele behaupten zwar, dass diese beiden Krisen so eng miteinander verbunden sind, dass sie sich nicht trennen lassen. Die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland zeigt aber genau das Gegenteil. Die Wirtschaft boomt. Die großen Konzerne machen zum Teil Rekordgewinne. Die Automobilproduktion läuft, und die positiven Wirtschaftsnachrichten überwiegen gegenüber den negativen deutlich. Die Aktienkurse steigen!

Die Finanzkrise infolge der hohen Staatsverschuldung wird jedoch noch lange dauern. Bereits im Frühjahr 2009 habe ich die Finanzberater eindringlich darauf hingewiesen, dass man der alten Regel folgen soll: Kaufen, wenn die Kurse im Keller sind. Kaufen, wenn die Angst am größten ist. Dann sind logischerweise die Aussichten auf gute Gewinne am größten. Leider haben die meisten Anleger diesen Rat nicht befolgt. Sie haben deshalb den erfreulichen Wertzuwachs von über 20% und mehr nicht einheimsen können.

Alte Börsenregeln werden zurzeit auf den Kopf gestellt. Zum Beispiel: Steigt der Goldpreis, fallen die Aktienkurse. Steigen die Festverzinslichen, fallen die Aktienkurse.  Droht Inflation, retten sich die Leute in Sachwerte und vermeiden Anlagen in Geldwerten.

Aber wir leben in einer verrückten Welt. Die alten Spielregeln gelten nicht mehr. Der Goldpreis steigt, und die Aktienkurse steigen auch. Aufgrund der Verschuldung drohen eindeutig Inflationsgefahren, aber die Leute kaufen wie verrückt Staatsanleihen, also Geldwerte. Doch die werden, wie andere Geldwerte, z.B. Sparkonten, Festgelder, Lebensversicherungen und Pensionen, massiv unter der schon heute absehbaren Inflation leiden. In Finanzkreisen wird heute schon von einer Blase am Anleihemarkt gesprochen. Ich verstehe nicht, warum die Menschen nicht die positive Entwicklung der Weltwirtschaft erkennen können, obwohl die schon seit über einem Jahr deutlich anzieht. Auch die Aussichten sind durch das enorme Wachstum der Schwellenländer weiterhin sehr positiv. Warum kaufen die Anleger jetzt nicht die preiswerten Aktien oder gute Aktienfonds?

Die Deutschen sind zu Besitzstandswahrern geworden. Sie wollen gar kein Risiko mehr eingehen. Dabei vergessen sie, dass das größte Risiko eines Menschen darin besteht, wenn er nicht mehr bereit ist, ein Risiko einzugehen. Unternehmer nennt man so, weil sie etwas unternehmen, sonst müsste man sie Unterlasser nennen. Durch Nichtstun kann man in der Regel nichts gewinnen.

Schade, dass die Zahl der Optimisten so klein ist, denn für einen wirklichen Aufschwung brauchen wir nicht nur Fakten, sondern auch die wichtige psychologische Hilfe der Optimisten. Seien Sie Optimist, und Sie werden belohnt werden. Ich jedenfalls bin voll in guten Aktienfonds investiert – in PRIMA-Fonds.

Erstellt am 17. September 2010 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 0 Kommentare

Zyklisches Investment

Vom Börsenboom spät infiziert,
ein Mensch in Aktien investiert.
Erst als die Kurse sind ganz oben,
hat ihn die Gier zum Kauf bewogen.
Dann kommt ein Rückschlag. Welch ein Schreck!
Schneller Gewinn ist erstmal weg.
Zerknirscht verkauft er voller Frust
den Rest der Aktien mit Verlust.
Er beklagt, vor Zorn fast blind,
dass er am Leben nichts mehr find’.
Jetzt steigt der Aktienmarkt im Nu,
der Ärmste aber schaut nur zu.
Die Kurse steigen vehement,
der Mensch die Hausse glatt verpennt.
Und investiert aus gutem Grund
erst wieder zum Börsenhöhepunkt.

(nach Eugen Roth)

Erstellt am 2. August 2010 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 1 Kommentar

Angst blockiert den Verstand

Der Umfang der Finanzkrise empört und verwirrt. Die gigantischen Schulden sind so groß geworden, dass man die Zahlen kaum mehr fassen kann. Angst vor der Zukunft ist für viele Menschen die Folge. Natürlich wird es wie immer Lösungen geben. Man mag es jetzt kaum glauben, einige werden von den erforderlichen Korrekturen außerordentlich profitieren.

Weltwirtschaft auf Erholungskurs

Die Erholung hat schon begonnen. Die Realwirtschaft zeigt in den letzten Monaten ein außerordentlich positives Bild: Die Gewinne steigen zum Teil enorm, der Umsatz brummt, Firmen suchen bereits händeringend qualifiziertes Personal. In Deutschland fehlen allein über 100.000 Ingenieure. Der Export strebt zu neuen Rekorden, bei Automobilherstellern werden wieder Sonderschichten gefahren.

Firmen haben sich gesund geschrumpft. Staaten haben im gemeinsamen Interesse zur Bekämpfung der Finanzkrisen nicht nur Sparprogramme, sondern auch enorme Investitionsprogramme zur Ankurbelung der Wirtschaft aufgelegt. Die werden erst in den nächsten Jahren voll wirksam werden und zu deutlichem Wachstum in der Wirtschaft und zum Anstieg der Aktienkurse führen. Es gibt Börsenspezialisten, die glauben an einen so genannten „Double Dip“, also an einen zweiten Einbruch an den Börsen. Ich glaube nicht daran, denn das Wachstum in der „Neuen Welt“, also in Ländern wie China, Indien, Brasilien, Vietnam, Ländern in Afrika und in Indonesien ist so stark, dass sie zur Lokomotive der Weltwirtschaft werden und den schwächelnden Volkswirtschaften, darunter den USA, helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden. Schreckliche Ereignisse in Afrika versperren den Blick für das enorme Wachstum in vielen afrikanischen Ländern. Dort liegen enorme Rohstoffreserven, die die Welt braucht. Kürzlich berichtete man, dass Afghanistan eines der rohstoffreichsten Länder der Welt ist. Geht es bei dem Krieg in Afghanistan vielleicht gar nicht um den Kampf gegen die Taliban, sondern vielmehr um einen zukünftig sicheren Zugang zu diesen wichtigen Rohstoffquellen?

Trotz Finanzkrise in den westlichen Industrienationen bin ich sehr optimistisch für die Entwicklung der Weltwirtschaft. In Deutschland steht unsere Regierung zurzeit unter Beschuss. Im Ausland sieht man geradezu neidisch auf die positive Entwicklung in Deutschland. Angela Merkel genießt im Ausland wesentlich mehr Anerkennung und Bewunderung als in Deutschland. Sie macht einen guten Job und hat mit großen Wirtschaftsdelegationen in der letzten Zeit riesige Aufträge aus den arabischen Ländern und aus Asien an Land gezogen. Diese Schwellenländer sind bald keine mehr, sondern sie werden die Zugpferde der Weltwirtschaft. Sie sind kaum von der Finanzkrise betroffen. Außerdem wird sich die Realwirtschaft weiter von den Problemen der Finanzkrise abkoppeln.

Aktien und Fondsanleger versäumen den Zeitpunkt zum Einstieg

Leider werden uns die Folgen dieser Krise noch sehr lange begleiten. Die Verschuldung wird man nicht nur durch Sparen und nicht durch Wachstum beseitigen können, sondern man wird wesentliche Teile der Schulden einfach weginflationieren. Inflation bedeutet Verlust von Geldwerten. Die Dummen sind die Sparer. Sparbücher, Festgeld, aber auch Staatsanleihen, Lebensversicherungen, Pensionen werden an Kaufkraft verlieren. Deshalb muss man heute in Sachwerte investieren. Die besten und aussichtsreichsten Sachwerte sind Aktien von aufstrebenden, gewinnsträchtigen Untenehmen. Es gibt viele ausgezeichnete und profitable Unternehmen in der ganzen Welt. Viele Unternehmen aus der „Alten Welt“, wie Coca Cola, McDonald’s, Nestlé, Volkswagen, die Öl- und Chemiegiganten machen in den so genannten Neuen Ländern schon mehr Umsatz und mehr Gewinn als in ihren angestammten Heimatländern. Sie sind eben nicht mehr deutsche oder amerikanische oder britische Unternehmen; es sind Weltkonzerne.

Ich sehe eine rosige Zukunft für mutige Investoren, die jetzt ihr Geld in gut gemanagte globale Investmentfonds anlegen. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass man nicht zu viel Risiko eingeht. Die Fonds sollten solide und vorsichtige Manager haben. Ich habe für das Vermögen meiner Familie die ausgezeichneten PRIMA-Fonds ausgewählt, zum Beispiel den PRIMA – Konzept, einen substanzstarken Aktienfonds, und den PRIMA – Jumbo, einen Fonds, der in die größten Unternehmen der Welt investiert. Hier fühle ich mich sicher und bin nicht von Inflation bedroht, profitiere vielmehr vom Wachstum der Weltwirtschaft.

Die großen Gläubiger der Welt, allen voran China, Abu Dhabi und andere arabische Staaten, schwimmen im Geld und haben auch Angst vor Inflationsverlusten. Deshalb suchen sie händeringend nach guten, zukunftsträchtigen Anlagen. Abu Dhabi vergab jüngst den größten jemals erteilten Auftrag zur Lieferung von Flugzeugen sowohl an Airbus wie auch an Boeing. China kauft weltweit Firmen und damit auch europäisches Knowhow. Es beschleicht einen schon ein seltsames Gefühl, wenn man weiß, dass die Inhaber von Volvo inzwischen Chinesen sind. Die edle Marke Jaguar gehört Indern. Inzwischen sind es aber viele weniger bekannte Unternehmen, die den Besitzer wechseln. Warum sollten nicht auch Sie mit diesen klugen, vorausschauenden Investoren in einem Boot sitzen? Ich habe es getan, indem ich mein Geld in PRIMA-Fonds investiere. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Wann sind Sie dabei?

Erstellt am 26. Juli 2010 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 0 Kommentare

Arbeiten die Politiker noch für Deutschland, oder nur für Interessengruppen?

Die Regierungen der Euro-Länder haben ihr Stabilitätsversprechen gebrochen. Logisch, dass man den Politikern jetzt nur noch misstrauen kann. Statt auf die vielen  gebildeten und bestens qualifizierten Wirtschaftswissenschaftler, die z.B. im wirtschaftswissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung versammelt sind und die im Auftrage der Regierung seriöse Gutachten abgeben, zu hören, verstößt man hemmungslos gegen die Empfehlungen der Experten:

Man hätte Griechenland durchaus in Konkurs gehen lassen sollen. Die Leidtragenden wären dann in erster Linie deutsche und französische Banken und Versicherer gewesen, die nämlich einen großen Teil der griechischen Staatsanleihen gekauft haben. Die hätten dann für ihre fehlerhafte Investitionsentscheidung die Folgen tragen müssen. So aber hat die EZB durch Aufkauf dieser faulen Staatspapiere die kommenden Verluste auf die Allgemeinheit, sprich den Steuerzahler, abgewälzt, die diese Fehlentscheidung in keinem Fall zu verantworten haben. Banken und Versicherer mit ihrer starken Lobby hingegen haben sich ganz offensichtlich ihrer Verantwortung entzogen.

Die von den Wirtschaftswissenschaftlern vorgeschlagenen Lösungen für die derzeitige Finanzkrise sind relativ einleuchtend und einfach:

1. Abbau von Subventionen
2. deutliche Einschränkung des Sozialbudgets
3. und gleichzeitig die intelligent vorbereiteten Steuererhöhungen.

Eins ist klar: Fährt man den augenblicklichen Kurs weiter, so wird ein großer Teil der Bevölkerung der betroffenen Länder, speziell in Deutschland, wie die Geschichte gezeigt hat, wieder in extremer Weise nach Rechts oder nach Links reagieren, und das wäre das größte Unglück für unser Land.

Politiker aller Couleur werden nicht müde, die Schuld für die Finanzkrise auf Banker und Spekulanten zu schieben. Tatsächlich ist es aber die internationale Politik, allen voran die amerikanische Haushaltspolitik gewesen, die die Misswirtschaft überhaupt erst ermöglichte. Die wahren Schuldigen für die Misere sind nicht Banker, sondern Politiker, die, von Interessengruppen gelenkt und auf Wählerstimmenfang ausgerichtet, Gesetze gemacht haben, die in die Krise hineinführten.

Wenn  man sich jetzt das Gezerre unserer deutschen Regierung und die verantwortungslosen Attacken der Opposition ansieht, kann man nur noch den Kopf schütteln. Offensichtlich denkt hier jeder nur noch an seine eigene Position und keiner mehr an das Land und seine Bürger. Die Politikverdrossenheit der Bürger ist wahrscheinlich der größte Schaden, der neben der finanziellen Misere entsteht. Der Ruf nach einem „Starken Mann“ wird an den Stammtischen immer lauter. Wohin das führt, wissen wir aus unserer Geschichte. Deshalb sollten wir uns alle, soweit es in unsrer Macht steht, gegen unsinnige Politik schon jetzt mit aller Kraft zur Wehr setzen.

Man kann allerdings auch Nutzen aus der verfahrenen derzeitigen Situation ziehen:

Mit den richtigen Geldanlagen!

Staatspapiere von überschuldeten Staaten sollte man unbedingt verkaufen, denn wer leiht schon einem schlecht wirtschaftenden Unternehmen (Staat) Geld? Das Risiko ist zu groß. Stattdessen sollte man in Zeiten allgemeiner Angst, auf dem derzeit günstigen Niveau,  Aktien erstklassiger, international agierender Unternehmen kaufen, oder Investmentfonds, die in diese investieren, wie z.B. der PRIMA – Konzept (ISIN: LU0302303614) und der PRIMA – Jumbo (ISIN: LU0254565053). Ich glaube, dass in der nächsten Zeit die Aktienmärkte kräftig anziehen werden und sie damit eine der besten Anlagealternativen darstellen, die zur Zeit zu finden sind.

Erstellt am 28. Juni 2010 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 0 Kommentare

Achtung – Vermögensverluste drohen! Jetzt sind Sachwerte Trumpf!

Geldwerte wie Spargelder, Festgeld, festverzinsliche Wertpapiere, Guthaben bei Lebensversicherungen und Rentenansprüche sind durch Staatsverschuldung gefährdet.

 Anleger müssen sich von alten Denkmustern lösen. Fundamentale Änderungen im internationalen Wirtschaftsgefüge ergeben heute ein anderes Weltbild. Anlagen in den alten Wirtschaftsnationen sind nicht mehr unbedingt sicherer als Anlagen in den Emerging Markets.

 Die Gewinner der Finanzkrise sind die Emerging Markets.

 Während die Staatsschulden in den so genannten Industrienationen rasant steigen, sind sie in den wichtigsten Emerging Markets nicht nur geringer, sondern auch stabiler. Schon aus diesem Grund werden die neuen, aufstrebenden Märkte schneller wachsen. Für mich ist heute eine Investition in Indien, China oder Brasilien nicht riskanter als Anlagen in Spanien oder Italien.

 Der EURO ist schwächer geworden,

und zwar im Vergleich zum US-Dollar. Aber ist das letztlich entscheidend? Denn hier stellt sich eigentlich nur die Frage, wer von den Schwachen der Schwächere ist. Meines Erachtens haben die Amerikaner mit ihrem US-Dollar das selbe Problem wie wir mit dem EURO. Auch in den USA ist die Verschuldung extrem. Es ist inzwischen jedem bekannt, dass der Staat Kalifornien mindestens so pleite ist wie Griechenland. Allerdings gibt es sehr große Unterschiede innerhalb der Euroregion. Die Belastungstests der verschiedenen Euroländer stehen noch aus. Es ist anzunehmen, dass der EURO weiter schwach bleibt im Vergleich zu den Währungen in Asien oder den Emerging Markets generell. Kaum ein Investor beschäftigt sich mit den Währungen dieser neuen, aufstrebenden Länder. Darauf muss jeder, der sein Vermögen sichern will, in Zukunft achten.

 Sachwerte sind heute Trumpf.

Griechenland muss gerettet werden! Und was kommt noch auf uns zu? Es geht nicht nur um Portugal, Spanien oder Italien. Wenn man die Staatsfinanzen Großbritanniens, Japans und vieler anderer Ländern sieht, kann man durchaus Angst bekommen. Diese Situation wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Deshalb ist meines Erachtens heute in erhöhtem Maße darauf zu achten, dass man sein Vermögen in Sachwerten und möglichst nicht nur in Geldwerten angelegt hat. Sachwerte sind Gold, Rohstoffe, Immobilien und vor allem Qualitätsaktien von Gesellschaften, die Güter des täglichen Bedarfs herstellen.

 Ich sehe die besten Chancen in substanz- und dividendenstarken Aktien. Ein Blick auf die zurückliegende Wirtschaftsgeschichte liefert vielfältige Beweise. Für mich selbst ist es jedoch zu schwierig und zu teuer und auch zu riskant, mir ein eigenes Depot solcher Sachwerte zusammen zu stellen. Deshalb halte ich einen speziell auf Inflationssicherung ausgerichteten Fonds wie den PRIMA – Konzept oder den PRIMA – Jumbo für eine geradezu ideale Anlage in der augenblicklich so unsicheren Zeit. Aktien von Firmen, die Produkte herstellen, die wir essen, trinken und täglich benutzen, und die Dienstleistungen liefern, die wir brauchen, weil die Bevölkerung immer älter wird, das sind die Werte, die erhalten bleiben. Firmen im Nahrungsmittelbereich, wie Nestlé, Danone und Unilever. Firmen aus dem Gesundheitsbereich wie Bayer, BASF, Pfizer und ähnliche. Goldschürfer und Energieproduzenten wie e.on, RWE und die vielen Lieferanten von Rohstoffen in Afrika, Brasilien, das sind heute für mich die besten Sicherheiten. Und die sind alle zusammengefasst im PRIMA – Konzept (ISIN LU0302303614) oder im PRIMA – Jumbo (LU0254565053), zwei erstklassigen auf Inflationsschutz ausgerichteten Fonds. Hier fühle ich mich trotz der Stürme an den Finanzmärkten weitestgehend sicher.

Erstellt am 11. Mai 2010 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 1 Kommentar

Viele Anleger sitzen auf dem falschen Pferd!

Der Börsencrash 2008 hat die Finanzmärkte nachhaltig erschüttert. Verständlich, dass viele Anleger panikartig ihre Aktien – meist mit hohen Verlusten – verkauften und in Festgeld oder festverzinsliche Papiere umschichteten. Die findige Finanzbranche reagierte sehr schnell und bot so genannte Garantiefonds und festverzinsliche Fonds mit vermeintlich sicheren Staatsanleihen an. Begierig griffen die verstörten Anleger zu. Meist jedoch erst, nachdem die vorher gehaltenen Aktien kräftig gefallen waren. Man hat also die Verluste endgültig realisiert. Ein gravierender Fehler, wie sich jetzt herausstellt:

Zum einen haben diese Anleger die im Frühjahr 2009 einsetzende Kurserholung versäumt, zum anderen sitzen sie heute auf äußerst niedrig verzinsten Papieren, deren Kurse nun auch noch zu fallen drohen. Grund für das inzwischen beachtliche Risiko von festverzinslichen Anlagen ist, dass es sich um reine Geldwerte handelt, die selbstverständlich voll der Inflation ausgeliefert sind. Ich glaube, dass wir in den nächsten Jahren ständig steigende Inflationsraten haben werden, weil die hoch verschuldeten Staaten ihre angehäuften Verpflichtungen auf „anständige“ Weise wohl kaum zurückzahlen können. Bedenkt man, dass sich bei einer Inflation von 4 % die Schulden innerhalb von 10 Jahren praktisch halbieren, so ist die Verführung sehr groß, auf diese Weise die Staatsschulden wegzuinflationieren. Bisher konnte mir niemand überzeugend erklären, wie man die Staatsschulden zum Beispiel in Deutschland tilgen könnte. Theoretisch ist das natürlich möglich. Durch Steuererhöhungen und einen zugleich brutalen Sparkurs. Die derzeitige Praxis zeigt genau das Gegenteil. 

Für mich ist deshalb eine Anlage in Fonds, die in besonders substanzstarke Aktien von führenden rentablen Weltunternehmen investieren, die sicherste und rentabelste Geldanlage überhaupt.

Einen wesentlichen Teil meines Geldes habe ich im Anti-Inflationsfonds PRIMA – Konzept und im PRIMA – Jumbo angelegt, der in die größten Unternehmen der Welt investiert. Hier sehe ich für mich die beste Absicherung gegen Vermögensverluste. Da ich nicht allein so denke, sondern immer mehr Sparer zur gleichen Erkenntnis kommen, wird noch sehr viel Geld von den unrentablen Festgeldanlagen wieder zurück in den Aktienmarkt fließen und dort die Kurse steigen lassen. Nicht nur die Amerikaner, auch die europäischen Länder haben die Notenpresse angeworfen. Das viele Geld wird sich, wenn auch mit Verzögerung, den ertragsreichsten Weg suchen. Aktien von soliden Unternehmen, Gold, Rohstoffe, Agrar- und Lebensmittelaktien sowie Aktien von Unternehmen mit starkem Immobilienbesitz werden von dieser gefährlichen Finanzlage profitieren. Ich habe für meine Familie und mich mit einer Anlage in unseren ausgezeichneten PRIMA-Fonds vorgesorgt.

Erstellt am 1. April 2010 von Walter Schmitz Kommentar schreiben 0 Kommentare

Die Versicherer sind überflüssig …

Die versicherer sind überflüssig...

Die Versicherer sind überflüssig...

Stets flüssig zu sein ist für jeden von uns erstrebenswert, weil dies das Leben erheblich einfacher machen kann. Und wer sogar überflüssig ist, der braucht sich zumindest um seine finanzielle Zukunft nicht zu sorgen. Bei den Assekuranzen ist das anders. Denn insbesondere Lebensversicherer sind genötigt, mit dem ihnen anvertrauten Geld möglichst viel Ertrag an den Kapitalmärkten herauszuholen. Haben sie doch ihren zig Millionen Kunden Renditegarantien gegeben. Das ist gleichsam der Kern ihres Geschäftsmodells.

Infolge der Finanzkrise haben die weltweit größten Notenbanken ihre Leitzinsen auf ein historisches Tiefstniveau gedrückt. Überdies die Kapitalmärkte mit Geld geflutet. Dies und die weltweite Rezession drückten die Renditen festverzinslicher Wertpapiere in allen Laufzeitenbereichen nach unten. Für die Versicherer wird es somit immer schwieriger, die Garantieversprechen zu erfüllen.

Dieses Dilemma ließe sich ganz schnell beseitigen, würden die Asset-Manager der Assekuranzen das Kapital verstärkt in Aktien anlegen. Doch genau dies haben sie bisher nicht getan. Nach jüngsten Statistiken stecken im Schnitt nur drei Prozent des Anlagevermögens der deutschen Versicherer in Dividendenpapieren.

Und woran liegt das? Ist es einfach Dummheit oder gar Inkompetenz? Die Antwort ist ganz simpel: Die Versicherer haben Angst. Große Angst vor einem erneuten Kurssturz an den Börsen. Seit Mitte März aber sind Dax, Dow & Co. fast explosionsartig gestiegen. In der Jahresbilanz 2009 ist bis dato ein Kursgewinn von rund 20 Prozent aufgelaufen. Diese Erholungshausse ist praktisch spur- und wirkungslos an den Versicherern vorbeigerauscht. Sie agieren noch immer hasenfüßig, kaufen Festzinspapiere mit lächerlich geringer Verzinsung und warten. Doch auf was eigentlich?

Den Assekuranz-Managern müsste doch klar sein, dass es schon bald bei ihren Kunden einen Sturm der Entrüstung geben wird. Sie werden sich zu Recht fragen, was aus den schöngefärbten Prognosen bei den Ablaufleistungen oder Überschussrenten geworden ist. Für mich steht fest: Die Versicherer werden ihre Zurückhaltung nicht mehr lange aufrecht halten können. Sie werden, ob sie nun wollen oder nicht, ihre Aktienquote erhöhen müssen. Bereits eine Aufstockung von derzeit 3 % auf nur 4 oder 5 % würde deutliche Kurssteigerungen an den Börsen verursachen. Ganz zu schweigen davon, gingen die Assekuranzen auf frühere Aktienquoten von gut 10 %.

Übrigens: Wohl dem, der bereits Aktien und erstklassige Aktienfonds hat, sobald die Versicherer an die Börsen zurückkehren.

Viel Erfolg und herzliche Grüße

Ihr

Walter Schmitz

Erstellt am 26. November 2009 von admin Kommentar schreiben 20 Kommentare
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